Highlights in Indiens Norden

Nordindien

Diese Rundreise führt Sie zu den Highlights in Indiens Norden. Sie sehen die Metropolregion Delhi und die Bundesstaaten Uttar Pradesh und Rajasthan. Die verschiedenen Stationen dieser Reise, machen immer wieder deutlich, dass Leben, Liebe und Tod in der indischen Mythologie untrennbar miteinander verbunden sind.

Das heilige Varanasi ist der Platz, an dem fromme Hindus am liebsten ihr Leben beschließen möchten, um sich ein günstiges Karma für die nächste Wiedergeburt zu sichern. Rund um die Uhr lodern am Ganges die Scheiterhaufen, zugleich herrscht eine seltsame Gelassenheit, die der Konfrontation mit dem allgegenwärtigen Tod den Schrecken nimmt.

Pralles Leben prägen die Tempel von Khajuraho, deren deftige erotische Szenen unverschämte Lust in allen denkbaren und unvorstellbaren Variationen feiern und so eine Art Kamasutra in Stein darstellen.

In Gwalior ist zu sehen, wie viel Reichtum und Einfluss eine der einst mächtigsten Maharaja-Familien noch heute hat.

Das Denkmal einer großen Liebe, das Weltwunder des Taj Mahal in Agra und rosarote Stadt Jaipur in Rajasthan sind weitere Höhepunkte dieser Reise.

Diese 11-tägige Reise beginnt und endet in Delhi.

Highlights in Indiens Norden Taj Mahal PlanReisen

 
1. Tag: Ankunft in Delhi.

Nach Ihrer Ankunft in Delhi werden Sie abgeholt und zu Ihrem Hotel gebracht. Sie checken mittags ein.

Mit einer Stadtrundfahrt zu den ersten Highlights in Indiens Norden beginnt ihre Tour. In New Delhi mit seinen breiten Boulevards und modernen Gebäuden sehen Sie das Regierungsviertel und das „India Gate“.

India Gate PlanReisen

Weiter geht’s zur 73 m hohen Siegessäule „Qutab Minar“, im Süden von Delhi und zum Grabmal des Mogul-Kaisers Humayun – Vorbild des berühmten Taj Mahal.

Hamuyan Grabmal Highlights in Indiens Norden

In Alt Delhi besuchen Sie das Rote Fort und die Freitagsmoschee, von hier aus haben Sie einen herrlichen Blick auf den quirligen Basar mit Chandni Chowk, dem Viertel der Silberschmiede. Durch die engen Gassen bewegt man sich am besten zu Fuß oder mit einer Fahrrad-Rikscha.

Verpflegung: keine


2. Tag: Flug nach Varanasi.

Transfer zum Flughafen Delhi, Flug nach Varanasi, eine der ältesten Städte der Welt.

Varanasi ist für jeden frommen Hindu ein heiliger Ort. Hierher zu pilgern, ist das höchste Ziel des Lebens. Ein Bad im heiligen Fluss Ganges befreit von allen Sünden und verhilft zu einer besseren Wiedergeburt.

Nachmittags stehen Besichtigungen auf dem Programm. Unter anderem auch Besuch des zehn Kilometer entfernten Dörfchens Sarnath, wo Buddha in seiner ersten Rede die Lehre des „mittleren Wegs“ zum Nirwana verkündet hat. Unter Kaiser Ashoka entstanden hier prächtige Stupas und andere Bauwerke. Noch heute erinnert die 34 Meter hohe Dhamek-Stupa aus dem 6. Jahrhundert an den Platz, an dem Buddha gepredigt haben soll.

Verpflegung: Frühstück

3. Tag: Varanasi.

Bei Sonnenaufgang begeben Sie sich auf eine Bootsfahrt auf dem Ganges. An den Badeplätzen versammeln sich frühmorgens Hunderte von Pilgern zum Beten, Meditieren und zum rituellen Bad. Dieses eindrucksvolle Schauspiel erleben Sie vom Boot aus. Von Weitem sehen Sie auch die Scheiterhaufen, auf denen die Toten verbrannt werden, bevor ihre Asche dem Ganges übergeben wird.

Am Nachmittag bummeln Sie über die bunten Basarstraßen der Altstadt. Seide und Brokat aus Benares sind weltberühmt; die riesige Auswahl wird Sie begeistern.

Am Abend erleben Sie an den Ghats die Aarti-Puja. Bei dieser stimmungsvollen Zeremonie werden ungezählte Lämpchen (orginal Öllichter, heute öfter Teelichter) in einem gefalteten Papierblatt oder idealerweise in einer Lotusblütte auf das Wasser gesetzt und mit dem Ganges auf die Reise geschickt. Für jedes Licht, dass so den Fluss hinuntergleitet, haben die Spender einen Wunsch frei.

Verpflegung: Frühstück

 
4. Tag: Flug nach Khajuraho.

Khajuraho war vom 9. bis 13. Jahrhundert Hauptstadt der mächtigen Chandela Könige, die eine Vielzahl von Tempeln errichteten. Sie sind vor allem wegen ihrer oft drastischen erotischen Reliefs bekannt. Einige Wissenschaftler vertreten die Auffassung, die erotischen Skulpturen stellten eine Art Kamasutra in Stein dar. Doch neben den geradezu akrobatischen Positionen und gelegentlich auch recht humorvollen Darstellungen des Liebesakts sind auch viele lebendige Alltagsszenen zu sehen.

Verpflegung: Frühstück

 
5. Tag: Fahrt nach Orchha.

Sie fahren heute nach Orchha. Die heute eher unbedeutende Ortschaft wurde im 16. Jahrhundert gegründet und die Bauten hier vereinen eine große Zahl unterschiedlichster Stilrichtungen. Ganz besonders imposant ist der Jehangir Mahal Palast, von dessen oberen Stockwerken aus sich ein grandioser Blick über die Landschaft bietet. Der Palast wurde eigens für den Besuch Kaiser Jehangirs im Jahr 1606 gebaut und seitdem war er nie wieder bewohnt.

Verpflegung: Frühstück

6. Tag: Fahrt nach Gwalior – über Datia und Sonagir.

Die HIghlights in Indien’s Norden führen Sie über Datia (mit dem heute verlassenen, aber gut erhaltenen siebenstöckigen Palast des Raj Singh Deo) und Sonagir (eindrucksvolle Tempelstadt der Jain-Religion) nach Gwalior. Gwalior ist die ehemalige Hauptstadt der Scindia-Dynastie.

Phulan Devi

Die Strecke führt durch ein Gebiet, das in den 80-er Jahren des 20. Jahrhunderts unter der Kontrolle der „Banditen-Königin“ Phulan Devi stand. Sie wurde von der Bevölkerung als eine Art weiblicher Robin Hood gefeiert und war nach ihrer Haftentlassung politisch aktiv. Sie hatte zeitweise sogar einen Sitz im indischen Parlament. Die Verfilmung ihrer Lebensgeschichte führte zu heftigen Kontroversen in der indischen Gesellschaft. Im Juli 2001 wurde Phulan Devi in Delhi ermordet. Über die Hintergründe des Mords gibt es bisher nur wilde Spekulationen. Die Zeit der Räuberbanden ist jedoch längst nicht vorbei. Noch immer gilt es als äußerst unsicher, ohne Eskorte nachts zwischen Datia und Gwalior unterwegs zu sein.

Suraj Sena

Um die Gründung Gwaliors rankt sich eine schöne Legende: Der unheilbar an Lepra erkrankte Fürst Suraj Sena jagte einst auf dem steilen Felsen Gopagiri. Durstig geworden, bat er einen meditierenden Sadhu um einen Schluck Wasser. Die dargebotene Erfrischung löschte nicht nur den Durst, sondern bewirkte auch die sofortige Heilung. Aus Dankbarkeit errichtete Suraj Sena ein Fort und erweiterte den Teich, aus dem er den heilenden Trank erhalten hatte zum heute noch existierenden Suraj Kund. Mit dem Bau des Forts begann dann auch die wechselvolle Geschichte von Verteidigung und Eroberung.

Die Festung steht auf einer Klippe aus Sandstein und erhebt sich 91 Meter über die umliegende Ebene. Der Aufstieg zu diesem mittelalterlichen Bollwerk, mit dessen Bau im 5. Jahrhundert begonnen wurde, führt durch sechs große mit Skulpturen geschmückte Tore. Rings um die Grundmauern der Festung sind riesengroße Tithankara (Jain Heilige) Statuen zu sehen.

Innerhalb der Festungsmauern befinden sich Paläste, Tempel und Zisternen. Das imposanteste Gebäude des Gwalior Forts ist der Man Mandir Palast. Der Palast, der innerhalb der Festungsmauern liegt, wurde 1486 bis 1516 unter Radscha Man Singh erbaut und spiegelt den hohen Standard der Hindu Architektur jener Zeit wider. Die reich geschmückte Ostfassade zählt zu den meist fotografierten Bauwerken Indiens.

Verpflegung: Frühstück


7. Tag: Fahrt nach Agra.

Heutiges Ziel der Highlights in Indiens Norden ist das legendäre Agra. Sie besuchen das unvergleichliche Taj Mahal, das Großmogul Shah Jahan für seine Lieblingsfrau errichten ließ. Das 1652 nach 22-jähriger Bauzeit fertiggestellte Mausoleum aus weißem Marmor gilt als eines der sieben Weltwunder. Shah Jahan wurde von seinem Sohn Aurangzeb daran gehindert, ein ebenbürtiges Grabmal aus schwarzem Marmor für sich selbst bauen zu lassen. Entrüstet über die Verschwendung stürzte Aurangzeb den Vater. Shah Jahan ruht heute neben seiner Frau im Taj Mahal.

Fahrt zum Agra Fort. Einst standen 500 Bauten innerhalb des mächtigen Doppelwalls! Besonders sehenswert: die Säulenhalle, die Perlen- und die Haremsmoschee sowie der Jasmin-Turm, in dem Shah Jahan jahrelang von seinem Sohn eingesperrt wurde.

Verpflegung: Frühstück

 
8. Tag: Fahrt nach Jaipur – Zwischenstopp in Fatehpur Sikri

Auf dem Weg nach Jaipur, der Hauptstadt von Rajasthan, Stop in Fatehpur Sikri. 1571 von Kaiser Akbar erbaut, musste die Stadt bereits 14 Jahre später wegen Wassermangels aufgegeben werden. Seit dem liegen die gut erhaltenen Paläste und Moscheen verlassen.

Weiterfahrt nach Jaipur oder auch „Pink City“ genannt.

Verpflegung: Frühstück

9. Tag: Jaipur.

Einer der Highlights in Indiens Norden ist das Fort Amber. Sie dürfen morgens auf Elefanten die Festung hinaufreiten. Alternativ stehen Jeeps bereit.

Highlights in Indiens Norden Fort Amber
Highlights in Indiens Norden Amber Fort Elefanten
Highlights in Indiens Norden Fort Amber Hauptweg

Besichtigung von Jaipur: der so genannte Palast der Winde „Hawa Mahal“, hinter dessen Scheinfassade versteckten sich die Damen des Hofes, um das städtische Leben heimlich beobachten zu können.

Hawa Mahal in Jaipur

Sie sehen den Stadtpalast, in dessen Audienzhalle riesige, aus reinem Silber gefertigte Amphoren zu bestaunen sind. Diese dienten auf den Reisen der Maharajasas dem Transport von heiligem Wasser aus dem Ganges.

Neben dem Palast befindet sich das legendäre Freilichtobservatorium Jantar Mantar, das als einziges der vier in Indien noch erhaltenen Anlagen vollständig mit historischen Instrumenten ausgestattet ist.

Verpflegung: Frühstück

10. Tag: Rückfahrt nach Delhi.

Nach dem Frühstück geht es zurück nach Delhi. Wenn Sie zeitig von Jaipur loskommen, bleibt Ihnen in der indischen Hauptstadt auf Wunsch noch Zeit für einen Einkaufsbummel.

Verpflegung: Frühstück

11. Tag: Transfer zum Flughafen Delhi

Mittags checken Sie aus dem Hotel aus. Transfer zum Flughafen Delhi.

Verpflegung: Frühstück

*********Ende der Reise*********

Leistungen:

10 Übernachtungen im Doppel- bzw. Einzelzimmer/ Verpflegung wie im Detailprogramm beschrieben, Transfers im klimatisierten Fahrzeug mit Chauffeur/ Inlandsflüge, in der Economy Class inkl. Steuern und Gebühren: Flug von Delhi nach Varanasi, Flug von Varanasi nach Khajuraho/ Reiseprogramm und Eintrittsgelder gemäß Detailprogramm/ Lokale, Englisch sprechende Reiseleiter (den Aufpreis für deutsch sprechende Reiseleiter ermitteln wir)/ Betreuung durch Partner-Agentur vor Ort/ 24-Stunden erreichbare Telefonnummer im Reiseland/ Notfall-Telefonnummer in Deutschland an Wochenenden und Feiertagen/ Persönliche Infomappe mit allen wichtigen Daten für Ihre Reise/ Reiselektüre.

Diese Highlights in Indiens Norden ist eine individuelle Beispielreise.

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Stand 2020
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